Spickzettelbox 2.0
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Bildbearbeitung
2.6
Warum benötigen Vektorgrafiken weniger Speicherplatz als Pixelgrafiken?
Bei der Vektorgrafik werden nur Koordinatenpunkte gespeichert. Die Verbindung
zwischen zwei Punkten wird in Form einer Vektorlinie erstellt.
Eine Pixelgrafik besteht aus Reihe und Spalten von Pixeln. Jedes Pixel hat
je nach Anzahl der möglichen Farben einen bestimmten Speicherbedarf.
2.7
Welche arbeitstechnischen Vorteile bietet ein Vektorprogramm gegenüber den
ebenfalls sehr häufig eingesetzten Pixelprogrammen? Nennen Sie drei Vorteile.
- Sehr hohe Randschärfe
- Verlustfreies Skalieren oder Verzerren
- Gleichmäßige große Farbflächen
- Leicht zu bearbeiten, da es sich um Objekte handelt
- Bedingt durch den Berechnungsmodus weit weniger Speicherbedarf als
Pixelgrafiken, daher auch schnelle Datenübertragung (z.B. im Internet) - Vektorgrafiken erlauben es, Dokumente unabhängig von der Auflösung des
Ausgabegerätes zu beschreiben, mit Hilfe einer vektorgrafikfähigen
Seitenbeschreibungssprache wie PostScipt oder dem daraus hervorgegangenen
Portable Document Format (PDF)
2.8
In Vektorgrafikprogrammen ist es möglich, Texte in Pfade umzuwandeln.
Wozu dient diese Option?
- Schrift muss nicht mitgeliefert oder eingebettet werden
- Texte müssen als Pfad vorliegen, wenn ein Folienschnitt als
Autobeschriftung erstellt werden soll - Text kann manuell an den Pfadpunkten verändert werden,
z.B. zur Gestaltung eines Logos - Texte können in der Regel keinen Effekt durc den Einsatz von
Filtern erhalten, Pfade hingegen schon
2.10
Welches der angegebenen Dateiformate zeichnet sich durch eine verlustfreie
Kompression aus? TIFF, JPEG Quicktime, MPEG, GIF
TIFF: Tagged Image File Format
2.12
Für die Verwendung von Grafiken auf einer Internetseite müssen Sie diese in
GIF-Dateien konvertieren. Erklären Sie die Bedeutung der genannten Parameter.
a) Interlaced
b) Transparenz
Interlaced bedeutet, dass ein Bild beim Laden im Browser in einzelne Zeilen
zerlegt wird, die nacheinander zusammengesetzt werden, wobei das Bild immer
schärfer wird. Das wird erreicht, indem zunächst z.B. nur die 1., 5., 10., ... Zeile
dargestellt wird und die fehlenden Zeilen nach und nach ergänzt werden.
Transparenz: Bei GIF kann eine Farbe als transparent (durchsichtig) definiert werden.
Diese Farbe wird bei der Darstellung der Datei im Browser nicht gezeigt.
2.14
Zur Aufbereitung der Abbildungen aus einem Modekatalog für den Internetauftritt eines
Kunden müssen diese in GIF-, JPG- oder PNG-Dateien umgewandelt werden.
PNG vereinigt die Vorteile von GIF (z.B. Transparenz) und JPG (z.B. Echtfarben).
Weshalb haben sich PNG-Bilder trotz dieser Vorteile im Internet bisher nicht durchgesetzt?
PNG kann erst durch neuere Browser (ab der vierten Generation) interpretiert werden.
Viele Internetnutzer machen die ständigen Browser-Updates nicht mit und arbeiten mit
älteren Versionen. PNG-Bilder werden in diesen Fällen nicht angezeigt.
2.17
Erklären Sie, was man unter HDR-Bildern versteht, wie sie entstehen und wofür man sie einsetzt.
HD-Bilder (high dynamic range = hoher dynamischer Bereich) bilden den gesamten dynamischen
Bereich der sichtbaren Welt ab. Mehrere Bilder des exakt gleichen Motivs (Aufnahme mit Stativ),
aber mit unterschiedlicher Belichtung, werden zu einem HDR-Bild zusammengefügt.
HDR-Bilder enthalten Helligkeitswerte, die weit über die Möglichkeiten eines standardmäßigen
24-Bit-Monitors oder den Tonwertbereich eines gedruckten Bildes hinausgehen. Für die Bearbeitung oder
Verwendung in anderen Programmen und für den Einsatz in verschiedenen Medien muss man das
HDR-Bild in ein 8- oder 16-Bit/Kanal-Bild konvertieren bzw. in ein gängiges Format umspeichern.
2.21
Was verbirgt sich hinter dem Bergriff Auflösung?
Die Auflösung definiert, wie viele Pixel in einem bestimmten Maßstab vorliegen.
Da Pixel Bildinformationen speichern, definiert die Auflösung gleichzeitig, wie viele
Bildinformationen darstellbar sind. Je höher die Auflösung ist umso höher ist auch
die Qualität des Bildes.
Für die Darstellung am Bildschirm reichen 72 dpi, hingegen benötigt man für ein
gutes Druckergebnis (abhängig vom Druckraster) rund 250 bis 300 dpi. Bei Strichvorlagen
sind mangels Halbtönen sogar 800 bis 1200 dpi von Nöten, damit ein
einwandfreies Druckbild entsteht.
2.31
In der digitalen Bildbearbeitung spricht man von der Unscharfmaskierung.
Was versteht man darunter?
Einen Scharfzeichnungsfilter, der über drei Regler eingestellt wird. Wobei eine Scharfzeichnung
nichts anderes ist als eine Verstärkung des vorhandenen Kontrastes benachbarter Pixel.
Stärke: Um wie viel soll der vorhandene Kontrast der Pixel angehoben werden?
Radius: Wie viele Pixel sollen in die Berechnung einbezogen werden? Ist der Wert hoch,
ergibt sich eine sichtbare Kontur.
Schwellenwert: Bei einem Schwellenwert von 0 wird für alle Tonwerte eine Kontrastverstärkung berechnet.
Bei einem Wert von z.B. 20 wird erst geschärft, wenn der vorhandene Tonwertunterschied der Pixel >20 ist.